Nix ist fix

Bis in die frühen 1920er Jahre waren die Astronomen der Ansicht, das Weltall sei statisch und alles, was am Nachthimmel zu sehen war, gehöre zu unserer Galaxie, der Milchstraße. Obwohl Albert Einstein’s Relativitästheorie die Ausdehnung des Universums herleitete, konnte dieser sich nicht von der vorherrschenden Ansicht distanzieren und er fügte seinen Gleichungen die „Gravitationskonstante“ hinzu, um das bestehende physikalische Weltbild zu bewahren.
Edwin Hubble konnte 1923 nachweisen, dass der „Andromedanebel“ als eigenständige Galaxie weit außerhalb unserer Milchstraße liegt. Aber auch er wehrte sich gegen das Bild eines sich ausdehnenden Universums.
Georges Lemaître dagegen postulierte 1927 im Einklang mit der Relativitätstheorie die Expansion des Weltalls und überzeugte auch Albert Einstein, der später die Einführung seiner Gravitationskonstante als „größte Eselei“ seines Lebens bezeichnet haben soll. Das seit der Antike vorherrschende Weltbild der Fixsterne stürzte ein!
„Nix ist fix“!
Ganz im Gegenteil! Das Universum ist sehr dynamisch! Und wie!
Im Vortrag unseres Vereinsmitglieds Artur Kappesser wird betrachtet wie es zum Ende der seit Jahrtausenden geltenden Sicht des Weltalls kam. Lassen Sie sich zeigen mit welchem Speed es rund um uns „abgeht“:
- Manche Planeten rasen regelrecht um ihre Sonnen.
- Sterne rotieren wie ein Irrwisch um ihre eigene Achse.
- Galaxien „düsen“ aufeinander zu, andere voneinander weg.
- Wie schnell dehnt sich das Weltall aus?
- Wird man eines fernen Tages keine Sterne mehr sehen?