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| # | Objekt | Format (cm) | Preis (€) |
|---|---|---|---|
| 12 | IC 5070 Pelikannebel | 60 x 60 | 90 |
Beschreibung
Der Pelikannebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Cygnus (Schwan), der etwa 2000 Lichtjahre entfernt ist. Das Objekt wurde am 10. Juni 1891 von Max Wolf entdeckt. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der etwas größere Noramerikanebel (NGC 7000), der zum selben Nebelkomplex gehört. Beide Nebel bestehen überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert.
Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 8 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keine künstliche Lichtquellen gestört wird.
Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden. Nachdem der Nordamerikanebel im Jahre 1786 von William Herschel entdeckt wurde, gelang im Jahre 1891 Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg die Entdeckung des benachbarten Pelikannebels mit seinem 6"-Doppelastrografen. Die Beobachtung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie.
Aufnahmedaten:
| Aufnahmedatum | 14.07.2020 |
| Aufnahmeort | Soonwald bei Monzingen |
| Optik | TS apochromatischer Refraktor, Öffnung 70mm, Brennweite 420 mm, reduziert auf 334 mm |
| Montierung | Celestron AVX |
| Kamera | ASI 533 MC Pro (gekühlte Astro-Farbkamera) |
| Filter | Optolong L-eNhance-Filter (Duo-Schmalbandfilter) |
| Belichtungszeit | 41 x 5 Minuten, Gesamtbelichtung 3,5 Stunden |
| Bildbearbeitung | PixInsight, Gimp, Topaz Denoise AI |
| Astrofotograf | Johannes Lind |
Objektdaten:
| Position | Rektaszension (J2000.0) | 20h 51m 00,7s |
| Deklination (J2000.0) | +44° 24′ 05″ | |
| Scheinbare Helligkeit | ca. 8 mag |