Wo hat der Rotenfels seine Steilwand her? - Der Vulkan von Bad Münster
Referent: Dr. Frank Gottschald, Andreas Roth
aufgrund der großen Nachfrage nochmals am Mittwoch, 01. Februar 2012, 19:30 Uhr
Naturstation Bad Münster am Stein-Ebernburg, Kammermusiksaal des Kurmittelhauses
Eintritt: 3,00 €
Wo das Nahestädtchen heute seine Kurgäste verwöhnt, brodelte einst ein mächtiger Vulkan. Ein aufregendes Kapitel über die Erde als heißer Planet ist an der Nahe geschrieben worden. Wann brach dieser Vulkan das letzte Mal aus? Schlummert unter der Kurstadt etwa ein Magmaherd? Dr. Frank Gottschald und Andreas Roth von der Sternwarte auf dem Kuhberg haben es ergründet und präsentieren das Ergebnis in einer Multimediashow in Bad Münster am Stein-Ebernburg.
Joseph von Fraunhofer - Pionier des Teleskopbaus
Referent: Dr. Rudolf Wohlleben
Freitag, 27. Januar 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Er war die erfolgreiche Kombination aus Handwerker und Forscher. Auch ihm ist der Ruhm des Labels "Made in Germany", das seit Jahrhunderten für Qualität steht, zu verdanken: Joseph von Fraunhofer. Die optische Industrie war im 18. und 19. Jahrhundert die treibende Kraft der weltweiten Forschung. Teleskope und Mikroskope erweiterten das Wissen in Astronomie und Medizin in atemberaubender Geschwindigkeit. In dieses innovative Umfeld ist zum großen Teil den Arbeiten des bayrischen Handwerkers und Forschers zu verdanken. Neben der Max-Planck-Gesellschaft ist heute noch die Fraunhofergesellschaft der Zusammenschluss von Forschern an der Front der naturwissenschaftlichen Forschung. Auch ein Museum in Benediktbeuren erinnert an die Arbeit Fraunhofers. Rudolf Wohlleben berichtet über das Leben und auch die berühmten Teleskope, die Fraunhofer, der schon im 39. Lebensjahr starb, baute.
Die närrischsten Orte in unserem Sonnensystem - Eine Fastnachtsnachlese der Sternwarte
Referent: Hanfried Baltes, Andreas Roth
Freitag, 24. Februar 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Närrisches kommt nicht nur auf der Erde vor. Da gibt es einen Planeten, der rollt wie ein Fass um die Sonne. Warum tut er das? Ein Mond gilt als der größte Stinker. Wonach riecht er? Ein anderer Mond wiederum sieht wie ein Schwamm aus und eiert auf seiner Bahn. Einer hat eine Oberfläche wie ein Streuselkuchen vor lauter Einschlägen. Die heißeste Stelle unter den Planeten ist beileibe nicht auf dem sonnennächsten. Solche und weitere Kuriositäten in unserer kosmischen Heimat zeigen und erläutern Hanfried Baltes und Andreas Roth in ihrer Multimediashow.
Von den größten Objekten und über Entfernungen im Universum
Referent: Bernd Peerdeman
Freitag, 30. März 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Wir alle wissen, wie groß die verschiedensten Dinge sind, die wir in unserem täglichen Leben sehen und greifen können. Bei den Dimensionen unseres Sonnensystems wird es schon schwieriger. Unser Heimatplanet z. B. hat bezogen auf das Universum nur noch die Größe eines Staubkörnchens. Noch weiter "draußen" wird es schlicht unmöglich, sich diese Objekte in Größe und Entfernung vorzustellen. Begleiten Sie uns zu Sternengiganten, wo man für eine Umrundung mit einem "irdischen" Passagierjet 1.100 Jahre benötigen würde und wo Galaxienhaufen aus 9 x 1015 Sonnenmassen bestehen. Auf unterhaltsame Weise vermittelt Bernd Peerdeman in seinem Vortrag geballte Informationen, um Ihnen diese Dimensionen "begreifbarer" zu machen.
Wann kommt die nächste Eiszeit an die Nahe?
Referent: Dr. Frank Gottschald, Andreas Roth
Freitag, 27. April 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Die Hobbyastronomen von der Sternwarte Bad Kreuznach haben darauf eine überraschende Antwort. Mehr sei nicht verraten. Vor mehr als 30.000 Jahren jedenfalls lastete kilometerdickes Eis auf unserer Heimat. Wie wird es das nächste Mal sein? Oder werden wir vielleicht von dieser Katastrophe verschont? Die Referenten untersuchen in ihrer Multimediashow, welche Vorgänge auf der Erde und im Sonnensystem Eiszeiten auslösen. Unser Planet ist einem ständigen Wandel seiner Oberfläche unterworfen, durch Vulkanausbrüche, Erdbeben, Wind und Wasser, Frost und Hitze. Aber auch durch die manchmal eigenartige Bewegung der Erde um die Sonne. Passend zum Vortragsthema soll den Besuchern Eiswein serviert werden!
Der kosmische Zensus und der Nachtragshaushalt des Universums
Referent: Gerhard Kind
Freitag, 25. Mai 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Es fehlt an allen Ecken und Enden. Gemeint ist der Zusammenhalt oder, wie es die Astrophysikern nennen, die Schwerkraft. Normalerweise müssten die Galaxien auseinander fliegen, denn sie drehen sich zu schnell, um die Sterne zusammen zu halten. Die gewaltigen Gaswolken, die um Galaxien schweben, sind zu heiß und müssten schon längst verdampft sein. Irgend etwas hält aber Sterne und Gase zusammen. Man sieht es nicht, und es entzieht sich auch der direkten Messung mit den modernsten Mitteln der Forschung. Als die Astronomen eine Bestandsaufnahme des Universums machten, entdeckten sie, dass eigentlich nur 10 Prozent von der Masse zu finden ist, die nötig wäre, um unser Universum so zu formen, wie wir es heute sehen. Da muss es noch etwas geben, etwas, das ganz anders ist als wir es kennen. Es muss eine ganz andere Art Materie sein, aus der unsere Umwelt, die Sterne und sogar wir selbst bestehen. Das bedeutet aber auch, dass die Stellung des Menschen im Universum noch mehr an den Rand gedrängt wird. Die Materie, die uns so vertraut ist und die Atome, die uns aufbauen, sind eigentlich exotische Materie, denn neunzig Prozent der Materie des Universums besteht aus etwas grundlegend Anderem.
Das Weltall mit anderen Augen
Referent: Martin Bertges
Freitag, 29. Juni 2012, 20:00 Uhr
Sternwarte Kuhberg
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
Die Erfindung des Teleskops vor etwa 400 Jahren machte es möglich, bisher unbekannte Details des Sternenhimmels zu betrachten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse veränderten das damalige Weltbild fundamental. Doch der verwendete Sensor blieb das menschliche Auge, mit all seinen Beschränkungen. Heute betrachten Astronomen das Weltall mit anderen Augen, mit neuen Sensoren für nahezu alle Bereiche des Spektrums. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse verändern unser heutiges Weltbild, wie vor 400 Jahren Gallileo Galileis Beobachtungen von Venus und Jupiter.